Umstieg auf Arch Linux

Vor einer Woche bin ich von Ubuntu 13.04 auf Arch Linux umgestiegen.

Die Gründe sind vielfältig und teilen sich in verschiedene Bereiche:

Die 13.04er Version von Ubuntu war mir zu instabil:

  • nach jedem Start meldete sich erst einmal eine System Fehlermeldung
  • der Unity Desktop hat einen „Schatten“ am oberen Rand des Bildschirms in Vollbild-Anwendungen (der Schatten unter dem Toppanel überlagert Vollbildanwendungen). Der Fehler ist Canonical seit Wochen bekannt, wurde aber nicht behoben (Ich bin mir nicht sicher ob er es mittlerweile wurde).
  • Unity wird immer langsamer, dabei aber in jeder Version ressourcenhungriger. Ob Mir und/oder Ubuntu Phone das ändern werden wage ich im Moment noch nicht zu glauben.
  • die Community ist langsam und unzuverlässig bei der Fehlersuche-/ behebung
  • Software wird nicht Zeitnah aktualisiert
  • auf neue Kernelversionen wartet man ewig
  • usw.

Software:

  • nach einer Installation „muss“ ich 50% der vorinstallierten Software runterschmeißen weil ich sie nicht verwende. Für Neuankömmlinge im Linux-Lager eine super Sache, für den erfahrenen Anwender eher nicht.
  • Bis die neuesten Versionen der im Ubuntu-Repository enthaltenen Pakete ausgeliefert werden, kann es schon mal bis zur nächsten Ubuntu-Version dauern.

Die Lösung:

ist hoffentlich Arch Linux. Diese Distribution kommt nahezu „nackt“ daher. Software oder Systemfunktionen die man benötigt, müssen/können alle nachinstalliert werden. Dies verspricht ein deutlich schlankeres System.

Auf die Installation möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, hierfür kann einfach der Anleitung im Arch Wiki gefolgt werden.

Wer von Ubuntu kommt, wird von der Arch Community begeistert sein. Die Dokumentation des Systems, der zur Verfügung stehenden Pakete (hier steht Arch Ubuntu in nicht viel nach), der möglichen Probleme UND deren Lösung, alles haarklein im Wiki dokumentiert.

Alles in allem bin ich nach einer Woche Arch wirklich begeistert vom System. Alles fühlt sich viel stabiler und schneller an als unter Ubuntu.

Auf diverse Besonderheiten, auf die ein Ubuntu-Umsteiger (genauer gesagt Ich) so trifft, folgen in den nächsten Tagen.

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